Eines der wichtigsten Probleme in der modernen Imkerei ist die Bekämpfung der Varroa-Milbe (Varroa destructor), die die schwere Krankheit Varroose bei Honigbienen verursacht. Der langfristige Einsatz derselben Präparate kann allerdings zu Resistenzen führen. Tau-Fluvalinat zählt zur Gruppe der Pyrethroide und wird häufig in Arzneimitteln gegen die Varroa-Milbe eingesetzt. Der Ausgangsbeitrag nennt als tschechische Präparate Gabon PF 90, M1-AER und MP-10 FUM. Resistenzbildung und deren frühzeitige Erkennung sind wichtige Aspekte im Kampf gegen Varroose...
Aktuell beobachten wir ein wachsendes Interesse neuer und angehender Imker an Bienenhaltung und Bienengesundheit. Besonders während der kritischen Spätsommerzeit spielen sorgfältige Prävention und gewissenhafte Überwachung des Gesundheitszustandes eines Bienenvolkes eine entscheidende Rolle. Diese Maßnahmen sind nötig, um die Bienenvölker erfolgreich für die Überwinterung vorzubereiten und ihre Vitalität im Frühjahr sicherzustellen.
Varroose (auch Varroatose, Varroasis apium) ist die verbreitetste und gleichzeitig schwerwiegendste Krankheit bei Honigbienen, die sowohl erwachsene Bienen als auch deren Brut befällt. Verursacht wird sie durch die parasitische Varroamilbe (Varroa destructor), einen Milbenparasiten, der ursprünglich aus Asien stammt. Der ursprüngliche Wirt war die östliche Honigbiene (Apis cerana), von welcher der Parasit auf unsere europäische Honigbiene (Apis mellifera) übergesprungen ist. Auch in Tschechien ist die Varroamilbe inzwischen flächendeckend verbreitet. Die Varroose breitet sich vor allem über verflogene Bienen (Drohnen und Arbeiterinnen), Verflug beim Schwärmen und das Räubern zwischen bereits infizierten und zuvor gesunden Bienenvölkern aus.
In Vratislavice nad Nisou kämpfen Imker derzeit gegen eine gefährliche Bienenerkrankung – die Europäische Faulbrut (EFB). Bereits 29 Bienenvölker mussten an vier Standorten vernichtet werden. Erst im Frühjahr wird sich zeigen, ob es bei dieser Zahl bleibt. Auch Liberec ist betroffen, der erste Fall wurde bereits im Juli festgestellt. Der gesamte Gemeindekataster Vratislavice nad Nisou liegt inzwischen im ausgewiesenen Sperrgebiet.
Als wir für die Maiausgabe der Imkerzeitschrift "Včelařství" über Vorbereitungen hinsichtlich einer möglichen Ankunft der Asiatischen Hornisse (Vespa velutina) berichteten, schien noch ausreichend Zeit zu bleiben. Damals wurde vor allem aus Ostbayern über ihr Auftreten berichtet, während gleichzeitig über eine eventuelle Verbreitung aus südlicher Richtung über Ungarn spekuliert wurde.


























































































































































