HMF im Honig und seine Auswirkungen auf die Bienengesundheit
Hydroxymethylfurfural (HMF) ist eine organische Verbindung aus der Gruppe der zyklischen Aldehyde, die bei der Zersetzung von Zuckern (vor allem Fruktose und Glukose) unter Einwirkung von Säuren oder Wärme entsteht. Wichtige Quellen für HMF im Honig sind Erhitzungsprozesse, lange Lagerzeiten und die sogenannte Maillard-Reaktion. Frisch gewonnener, sachgemäß verarbeiteter Honig weist in der Regel nur sehr geringe Mengen an HMF (<1 mg/kg) auf.
Warum ist HMF in der Imkerei von Bedeutung?
Der HMF-Gehalt ist ein Schlüsselfaktor zur Beurteilung der Honigqualität und der Sicherheit der für Bienen bestimmten Imkereierzeugnisse. Während niedrige Werte unbedenklich sind, gelten hohe Konzentrationen als giftig und können ernste gesundheitliche Störungen oder gar den Verlust des gesamten Volkes verursachen.
Wie entsteht ein erhöhter HMF-Gehalt?
Die intensive Bildung von HMF hängt vor allem von folgenden Faktoren ab:
- Temperatur: Je höher die Temperatur, desto schneller bildet sich HMF. Bereits bei Temperaturen über 20 °C kann der HMF-Gehalt in Honig und zuckerhaltigen Produkten deutlich ansteigen.
- pH-Wert des Produkts: Ein saures Milieu beschleunigt die Bildung von HMF.
- Feuchtigkeit und Säuregehalt: Ein höherer Wasser- oder Säuregehalt begünstigt die HMF-Entstehung.
- Lichtexposition: Eine längere Einwirkung von Sonnenlicht fördert ebenfalls die Bildung von HMF in Honig und Zuckersirupen.
Kochen von Zuckersirup – wo liegt der Zusammenhang?
Ein erhöhtes Risiko für eine hohe HMF-Konzentration zeigt sich vor allem bei der Herstellung von Zuckersirup, der häufig zur Fütterung von Bienenvölkern verwendet wird. Wird der Zuckersirup über längere Zeit hoher Hitze ausgesetzt (z. B. beim Kochen), steigt der HMF-Gehalt deutlich an. Das Ergebnis kann ein für Bienen ungeeigneter, potenziell toxischer Sirup sein.
Wie wirkt sich ein hoher HMF-Gehalt auf die Bienengesundheit aus?
Bienen reagieren sehr empfindlich auf erhöhte Konzentrationen von Hydroxymethylfurfural. Die Aufnahme von Futter mit einem zu hohen HMF-Gehalt kann sich drastisch auf die Gesundheit auswirken, die Lebensdauer der Arbeiterinnen erheblich verkürzen und im Extremfall zum Massentod des Volkes führen. Daher ist es für Imker entscheidend, den HMF-Gehalt aller an die Bienen verfütterten Produkte zu kontrollieren.
HMF als Qualitätsindikator für Honig
Früher wurde der HMF-Gehalt häufig als Hinweis auf eine Verfälschung des Honigs durch invertierte Zuckersirupe verwendet. Später stellte sich jedoch heraus, dass auch Honig, der unsachgemäß erhitzt oder gelagert wurde, erhöhte HMF-Werte aufweisen kann. Heute gilt HMF daher vor allem als Indikator für die sachgerechte Verarbeitung und Lagerung des Honigs.
Zulässige HMF-Grenzwerte laut Gesetzgebung:
- In der Europäischen Union (einschließlich Tschechien): maximal 40 mg/kg Honig (Codex Alimentarius)
- Für Honige aus tropischen Regionen: aufgrund klimatischer Bedingungen sind bis zu 80 mg/kg erlaubt.
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Die Produkte von Apimana werden mittels einer speziellen deutschen Enzymtechnologie hergestellt, die die Bildung von HMF im Produktionsprozess wirksam minimiert. Diese innovative Methode gewährleistet die Sicherheit und Qualität der Bienenfutter und trägt nachweislich zur Gesundheit und Vitalität der Bienenvölker bei. Der HMF-Gehalt in Apimana-Teigen liegt deutlich unter den gesetzlichen und sicherheitstechnischen Grenzwerten.
Hauptvorteile der Apimana-Bienenteige:
- Extrem niedriger HMF-Gehalt: Alle Produkte enthalten erheblich weniger HMF als vergleichbare Konkurrenzprodukte.
- Sichere Ernährung für Bienenvölker: Ideal für die Winter- und Frühjahrsfütterung ohne Risiko negativer Auswirkungen auf Gesundheit und Lebensdauer der Bienen.
- Hoher Nährwert: Enthält ein vollständiges Spektrum an Nährstoffen, die das Immunsystem stärken und die Lebensdauer der Bienen fördern.
APIMANA Sirup – hochwertige Nahrung ohne Risiko
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