Die Asiatische Hornisse (Vespa velutina) wurde erstmals im Oktober 2023 in der Region Pilsen in der Tschechischen Republik entdeckt. Dieser Bericht beschreibt das Monitoringprojekt vom März 2024; damals war ein weiterer Fund aus dem Februar 2024 in Hrádek bei Rokycany bekannt. Die Hornisse breitet sich in Europa schnell aus und stellt eine ernste Bedrohung insbesondere für die Imkerei, aber auch allgemein für die Biodiversität der Natur dar, da sie aggressiv sowohl Honigbienen als auch andere nützliche Insekten jagt. František Pelc, Direktor der Agentur für Naturschutz und Landschaftsschutz der Tschechischen Republik, weist darauf hin, dass der Hauptfaktor für die Ausbreitung der Asiatischen Hornisse der Transitverkehr aus Westeuropa sei.
Mit dem Auftreten der Varroa-Milbe (Varroa destructor) ist die Imkerei anspruchsvoller geworden. Effektive Prävention und die Überwachung des Befallsgrads sind wesentliche Bestandteile der modernen Bienenhaltung, die helfen, schwere Verluste zu vermeiden und gesunde, leistungsfähige Bienenvölker sicherzustellen.
Nicht jedes Bienenvolk ist stark genug, um erfolgreich zu überwintern. Häufig zeigt sich besonders im Herbst, ob wir unsere Bienenvölker sorgfältig genug auf die kalte Jahreszeit vorbereitet haben. Die empfindlichste Zeitspanne liegt zwischen September und Januar. Gerade in diesem Zeitraum gehen geschwächte oder durch äußere Einflüsse beeinträchtigte Bienenvölker häufig zugrunde. Eine Herbstbehandlung kann bereits entstandene Schäden an den Winterbienen nicht rückgängig machen. Deshalb muss die Varroabelastung rechtzeitig gesenkt werden; spätere Kontrollen und gegebenenfalls weitere Behandlungen bleiben wichtig für den aktuellen Winter und das folgende Frühjahr.
In den letzten Jahren hat Oxalsäure (OxS) auch in Tschechien zunehmend Verwendung als alternatives Mittel zur Bekämpfung des Parasiten Varroa destructor gefunden. Während Oxalsäure in vielen Ländern mittels Träufelverfahren oder Verdampfung bereits als Standardbehandlung etabliert ist, wurde ihr Einsatz in der hiesigen Imkerschaft zunächst sehr skeptisch betrachtet. Diese Zurückhaltung resultierte insbesondere aus der früheren Nichtverfügbarkeit zugelassener kommerzieller Präparate und Sorgen hinsichtlich der Bienengesundheit. Durch Änderungen in der veterinärmedizinischen Gesetzgebung und das Erscheinen geprüfter und zugelassener Präparate auf dem Markt wird Oxalsäure jedoch zunehmend populärer …
Nosemose, früher auch Nosematose genannt, gehört zu den häufigsten Erkrankungen erwachsener Honigbienen. Verantwortlich für diese Krankheit sind parasitäre Mikrosporidien (Insektenpilze), welche die Darmzellen von Bienen befallen. Wichtigste Erreger sind: Nosema apis, ein historisch bekannter Parasit europäischer Herkunft, und Nosema ceranae, heute weltweit verbreitet und ursprünglich bei der östlichen Honigbiene (Apis cerana) beschrieben. Beide Arten können auch gleichzeitig auftreten (sogenannte Mischinfektion). Nosema ceranae kann ganzjährig nachweisbar sein, auch in den Sommermonaten.


























































































































































