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Imkerkalender für den Monat März 25
„März — hinter den Ofen kriech“, sagt ein bekanntes tschechisches Sprichwort. Wir sollten dagegen die Wärme hinter dem Ofen verlassen und mit intensiven Vorbereitungen auf die bevorstehende Imkersaison beginnen. Räumen Sie den Garten und das Gebiet um die Bienenstände auf, kontrollieren Sie nach dem ersten großen Reinigungsflug die Bienenvölker und pflanzen Sie neue Trachtpflanzen als ergänzende Pollenquelle. Schon eine kleine Unterstützung wird den Bienen helfen. Gegen Ende des Monats beschäftigen wir uns mit den Vorbereitungen auf das Osterfest. Diese Feiertage gehören zu den letzten guten Gelegenheiten, um Honig zu verkaufen, bevor wir vollständig in die praktische Arbeit mit unseren Bienen eintauchen.
Bienenkalender – Juni, 25.
Der Juni – der Monat der Reife und lebhaften Betriebsamkeit am Bienenstand – stellt die Kenntnisse und Fähigkeiten jedes Imkers auf die Probe. Die Bienenvölker entwickeln sich noch intensiv, doch ihr Wachstum ist nicht mehr ganz so explosiv wie noch im Mai. Trotzdem können Spätanzeichen von Schwarmstimmung auftreten, deren rechtzeitiges Erkennen unerlässlich ist. Für Imker stellt sich nun entscheidend die Frage, wie erfolgreich die bevorstehende Haupttracht sein wird – zuerst von der Linde, eventuell aber auch von Honigtau. Das mit dem traditionellen Medardus-Wetter verbundene, oft wechselhafte Juniklima kann jedoch die Planungen deutlich beeinflussen. Nicht selten erfolgt im Juni bereits die zweite Honigernte, die zugleich oft die letzte der Saison ist.
Eigenherstellung von Mittelwänden aus eigenem Wachs
Viele erfahrene Imker im In- und Ausland betonen immer wieder, wie entscheidend es ist, dem eigenen Wachs besondere Aufmerksamkeit zu schenken, vor allem bei der Herstellung von Mittelwänden. Die sicherste Lösung bleibt die Verarbeitung des eigenen Wachses. Unser Motto: Wachs ist unser "imkerliches Gold", und genauso sorgsam sollten wir damit umgehen! Jede Eigenproduktion bringt zahlreiche Herausforderungen mit sich – auch das selbstständige Herstellen von Mittelwänden macht da keine Ausnahme. Hier möchte ich unsere Anfänge mit euch teilen; von den ersten Überlegungen und Vorbereitungen bis hin zur eigentlichen Herstellung und Feinabstimmung des Prozesses. Unsere Erfahrung kann sicherlich denen nützlich sein, die bereits über eigene Herstellung nachdenken, aber auch andere Imker inspirieren, diesen Schritt selbst auszuprobieren.
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Frühlingsreizfütterung der Bienen: Der Schlüssel zu hohen Honigerträgen
Die Reizfütterung der Bienenvölker im Frühjahr stellt eine entscheidende Methode besonders für Imker in Regionen mit reichhaltigem Blütenangebot dar. Wer diese Methode richtig einsetzt, kann seinen Honigertrag leicht um mehrere Dutzend Kilogramm steigern. Diese praxiserprobte Strategie hat sich als effektiv und ertragreich erwiesen. Bienenvölker reagieren ganz natürlich auf länger werdende Tage und steigende Temperaturen nach der Wintersonnenwende. Die Bienenkönigin beginnt mit dem Aufbau des Brutnestes und bereitet somit das Volk auf die kommende Saison vor. Sobald in der Natur die ersten Pollenquellen erscheinen, etwa Hasel und Weiden, nutzen die Bienen sie intensiv. Diese ersten Polleneinträge und die anfänglichen warmen Tage geben der Königin das entscheidende Signal, ihre Eiablage zu intensivieren.
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Nicht jede Bienenkiste ist gleich
Imkern mit der Bienenkiste bietet nicht nur eine bessere Übersicht über die Bienenvölker und weniger körperliche Anstrengung, sondern auch eine optimale Nutzung der Bienenenergie. Diese Art der Bienenhaltung gewinnt unter Imkern immer stärker an Aufmerksamkeit. In unseren Bienengärten überwintern durchschnittlich etwa 60 Völker in Bienenkisten, während im laufenden Jahr deren Zahl auf bis zu 100 steigt. Zusammen mit meiner Frau spezialisieren wir uns auf die Haltung in Bienenkisten, Api-Häuser und auf die Apitherapie. Unsere gesammelten Kenntnisse und Erfahrungen geben wir gerne an andere Bienenhalter weiter. Unsere Mission ist es, zur Ursprünglichkeit der Imkerei zurückzufinden und dabei den natürlichen Lebensrhythmus der Bienen zu respektieren, welcher Millionen von Jahren älter ist als die Existenz des Menschen.
Kalendarium – Februar
Der Februar, zwar der kürzeste Monat des Jahres, ist bekannt für seinen wechselhaften Charakter. Warmes Wetter lockt die Knospen oft verfrüht zum Öffnen, bevor Nachtfrost sie dann wieder verbrennt. Wie Karel Čapek es treffend in seinem Werk „Das Jahr des Gärtners“ beschreibt, trägt der Februar zwei Gesichter: Großzügig schneebedeckte Landschaften laden zu winterlichem Vergnügen ein, während uns mildere Tage bereits an landwirtschaftliche und imkerliche Arbeiten im nahenden Frühling denken lassen. Der Winter ist zwar noch nicht vorbei, aber Gedanken an Garten und Imkerei nehmen bereits Gestalt an. Nutzen wir daher diese ruhigen Tage, um uns selbst zu erholen und auf die kommende Saison vorzubereiten.





































































































































































































