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Gefahr des Verhungerns der Bienenvölker im Frühjahr – Wie Sie richtig reagieren
Einleitung und Erfahrungen aus der Imkerei: Jeder Imker wurde vermutlich schon einmal mit hungernden Bienenvölkern nach der Winterperiode konfrontiert. Besonders wichtig ist hierbei, bei Frühjahrsuntersuchungen rechtzeitig den Zustand der Futtervorräte zu überprüfen, bevor es zu kritischem Futtermangel kommt. Ich selbst hatte bereits Anfang März auf einem meiner vier getrennten Bienenstände gravierende Probleme festgestellt. Die Standorte liegen jeweils etwa 5 bis 10 Kilometer Luftlinie voneinander entfernt.
Während meines ersten Kontrollgangs im März stellte ich fest, dass die Völker an einem Standort außergewöhnlich stark geschwächt waren und kurz vor der völligen Erschöpfung der Futtermittel standen. Die übrigen drei Standorte wiesen dagegen ausreichend große Futterreserven auf. Mir war schnell klar, dass bei diesen betroffenen Bienenvölkern umgehend eingegriffen werden muss, um ihr Überleben zu sichern. Doch warum kam es nur an diesem Standort zu solch einem kritischen Futtermangel? Um die Gründe zu finden, überprüfte ich meine detaillierten Aufzeichnungen aus der letzten Saison gründlich.
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Ganzjährige Bekämpfung der Varroose
Die Wichtigkeit korrekter Verfahren im Spätsommer: Aktuell beobachten wir ein wachsendes Interesse neuer und angehender Imker an Bienenhaltung und Bienengesundheit. Besonders während der kritischen Spätsommerzeit spielen sorgfältige Prävention und gewissenhafte Überwachung des Gesundheitszustandes eines Bienenvolkes eine entscheidende Rolle. Diese Maßnahmen sind nötig, um die Bienenvölker erfolgreich für die Überwinterung vorzubereiten und ihre Vitalität im Frühjahr sicherzustellen. Früher wurden in Fachzeitschriften übersichtliche „Methodische Anweisungen zur Bekämpfung der Varroose“ veröffentlicht. Heute sind umfassende Methoden und ganzjährige Maßnahmen im Handbuch des Bienenforschungsinstituts in Dol „Das ganze Jahr gegen Varroose“ gut zusammengefasst verfügbar. Wie schadet die Varroose den Bienenvölkern? Der Varroose-Parasit (Varroa destructor) ist verantwortlich für bedeutende Schäden im Bienenstock, indem er direkt in verdeckelten Brutzellen parasitiert.
Nosemose bei Bienen – Symptome, Übertragung und Prävention
Was ist Nosemose und warum tritt diese Krankheit auf? Nosemose, früher auch Nosematose genannt, gehört zu den häufigsten Erkrankungen erwachsener Honigbienen. Verantwortlich für diese Krankheit sind parasitäre Mikrosporidien (Insektenpilze), welche die Darmzellen von Bienen befallen. Wichtigste Erreger sind: Nosema apis, ein historisch bekannter Parasit europäischer Herkunft, und Nosema ceranae, heute weltweit am häufigsten verbreitet, ursprünglich aus Ostasien stammend und ursprünglich nur bei der östlichen Honigbiene (Apis cerana) vorkommend. Beide Arten können auch gleichzeitig auftreten (sogenannte Mischinfektion). Nosema ceranae tritt nicht mehr saisonal auf, sondern ist ganzjährig nachweisbar, auch in den Sommermonaten.
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Varroose der Bienen – Symptome, Diagnose und Behandlung
Was ist Varroose? Varroose (auch Varroatose, Varroasis apium) ist die verbreitetste und gleichzeitig schwerwiegendste Krankheit bei Honigbienen, die sowohl erwachsene Bienen als auch deren Brut befällt. Verursacht wird sie durch die parasitische Varroamilbe (Varroa destructor), einen Milbenparasiten, der ursprünglich aus Asien stammt. Der ursprüngliche Wirt war die östliche Honigbiene (Apis cerana), von welcher der Parasit auf unsere europäische Honigbiene (Apis mellifera) übergesprungen ist. Seit den frühen 1970er Jahren ist die Varroamilbe auch in der Tschechischen Republik weit verbreitet. Wie erfolgt die Übertragung der Varroose? Die Varroose breitet sich vor allem über verflogene Bienen (Drohnen und Arbeiterinnen), Verflug beim Schwärmen und das Räubern zwischen bereits infizierten und zuvor gesunden Bienenvölkern aus.
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Resistenz von Varroa destructor gegenüber Tau-Fluvalinat
Eines der wichtigsten Probleme in der modernen Imkerei ist die Bekämpfung der Varroa-Milbe (Varroa destructor), die die schwere Krankheit Varroose bei Honigbienen verursacht. Der langfristige Einsatz derselben Präparate kann allerdings zu Resistenzen führen. Was genau ist Tau-Fluvalinat und wo wird dieser Wirkstoff in der Imkerei verwendet? Tau-Fluvalinat zählt zur Gruppe der Pyrethroide und wird häufig in Arzneimitteln gegen die Varroa-Milbe eingesetzt. In Tschechien ist dieser Wirkstoff in Präparaten wie Gabon PF 90, M1-AER oder MP-10 FUM zu finden. Resistenzbildung und deren frühzeitige Erkennung sind wichtige Aspekte im Kampf gegen Varroose...
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Edelstahl Schienen – Edelstahl-Auflageschienen für Rähmchen
Jeder Imker weiß, wie wichtig es ist, mit den Rähmchen komfortabel und unkompliziert arbeiten zu können. Ein einfaches Handling hat nicht nur entscheidenden Einfluss auf ein ruhiges, stressfreies Arbeiten mit den Bienenvölkern, sondern fördert auch die Gesundheit der Bienen und erhöht die Lebensdauer der eingesetzten Beuten. In diesem Artikel stellen wir Ihnen ein praxisbewährtes Hilfsmittel genauer vor: die sogenannten Edelstahl Schienen – haltbare Auflageleisten für Rähmchen, die weltweit immer mehr Imker in ihre Bienenstöcke integrieren. Was genau sind Edelstahl Schienen? Die Edelstahl Schienen – bei Imkern auch als Rähmchenauflageleisten bekannt – stellen eine ebenso einfache wie geniale Verbesserung der ohnehin vorhandenen Beutenkonstruktion dar.
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