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Imkerkalender – September 25
Bauernregel für September: Mitte September die Beuten schließen und den Schlüssel wegwerfen. Vorbereitung der Bienenvölker auf den Winter. Im September sollten die Völker bereits auf die Überwinterung vorbereitet sein. Ideal ist die Überwinterung auf zwei Zargen (Rähmchenmaß 39×24 cm), damit ausreichend Zuckervorräte, Pollen und auch eine kleinere Menge Brut zur Verfügung stehen. In diesem Monat beginnt sich in der unteren Zarge die Wintertraube zu bilden. Herbstdurchsicht der Bienenvölker. Anfang September kontrollieren wir gründlich die Volksstärke und die Vorräte. Gleichzeitig entfernen wir die Gabon-Streifen, sofern sie zur Behandlung eingesetzt wurden. Bei Futtermangel ergänzen wir Zuckerwasser, insbesondere wenn die Einfütterung in den Vormonaten nicht erfolgt ist.
Oxuvar – reale Erfahrungen von Imkern und Erkenntnisse aus der Praxis
In den letzten Jahren zählt Oxuvar zu den häufig diskutierten Mitteln für die Winterbehandlung von Bienenvölkern. Die Imkerschaft bewertet es aus vielen Blickwinkeln – von der praktischen Wirksamkeit über Fragen zum Milbenfall, zur Art der Anwendung und zur Reaktion der Bienen bis hin zu Auswirkungen auf die verpflichtende Abgabe des Wintergemülls (Wintermüllprobe). In diesem Artikel finden Sie reale Erfahrungen, Überlegungen und Empfehlungen von denen, die Oxuvar einsetzen, ebenso wie von jenen, die andere Methoden bevorzugen – außerdem eine Anwendungsvorgehensweise und Hinweise zu wichtigen Nuancen.
FormicPro – Erfahrungen von Imkern und Anwendungshinweise
Die Varroamilbe (Varroa destructor) zählt zu den größten Bedrohungen der modernen Imkerei. Dieser Parasit vermehrt sich besonders schnell in der Brut und schwächt Bienenvölker so stark, dass es nicht selten zu Völkerverlusten kommt. Viele Imker berichten, dass FormicPro – Gelstreifen auf Basis von Ameisensäure – eine zuverlässige Möglichkeit bietet, die Milbenpopulation vor allem vom Frühjahr bis in den Frühherbst deutlich zu senken. Im Folgenden finden Sie praxisnahe Erfahrungen sowie eine gut verständliche Anleitung, wie FormicPro im normalen Imkereibetrieb korrekt eingesetzt wird.
Anleitung zur Anwendung des Präparats Oxuvar in der Imkerei
Oxuvar 5,7 % ist ein spezielles Konzentrat zur Herstellung einer Lösung für die Anwendung in Bienenvölkern, insbesondere zur Kontrolle der Milbe Varroa destructor (Varroamilbe). Die sachgemäße Anwendung von Oxuvar unterstützt den Schutz der Bienenvölker, ohne die Honigproduktion negativ zu beeinflussen. Das Präparat enthält Acidum oxalicum (Oxalsäure), das sich in der Praxis bewährt hat und weder die Qualität von Bienenwachs noch von Honig beeinträchtigt. Zusammensetzung und verfügbare Packungsgrößen: Wirkstoff: 41,0 mg Acidum oxalicum pro ml (entspricht 57,4 mg Oxalsäure-Dihydrat). Packung: 275 g oder 1000 g (nicht immer sind alle Größen vorrätig).
Gebrauchsanweisung für das Präparat FormicPro zur Bekämpfung der Varroose
FormicPro ist ein spezialisiertes Präparat in Form von Streifen mit Ameisensäure, das zur Anwendung im Bienenstock zur Reduzierung des Befalls durch die Milbe Varroa destructor bei Honigbienen (Apis mellifera) bestimmt ist. Das Präparat eignet sich für Imkerinnen und Imker, die ihre Völker sorgfältig und wirksam vor diesem bedeutenden Schädling schützen möchten. Eigenschaften des Präparats: Die Packung enthält braune Gelstreifen, die mit biologisch abbaubarem, laminiertem Papier abgedeckt sind. Das Papier dient der kontrollierten Freisetzung der Ameisensäure (68,2 g in jedem Streifen).
Warum kommt es in manchen Jahren häufiger zu melezitosehaltigem Honig?
Das Jahr 2024 ist aus Sicht der Imkerinnen und Imker außergewöhnlich, weil vermehrt Honig auftritt, der reich an Melezitose ist. Was beeinflusst jedoch die Entstehung dieser Art von Honigtau? Eine Schlüsselrolle spielen die Honigtauproduzenten – vor allem Insekten aus der Ordnung der Schnabelkerfe (Hemiptera), die dafür bekannt sind, Pflanzensäfte aufzunehmen. In der Praxis ist für die Imkerei nur ein Teil dieser Arten relevant, nämlich jene, die eine ergiebige Honigtautracht liefern können. Diese Produzenten ernähren sich vor allem von Aminosäuren aus dem Saft von Nadelbäumen, doch der größte Teil des Saftes besteht aus Saccharose, während Aminosäuren nur in geringer Menge enthalten sind. Das führt zu einem hohen osmotischen Druck, der um ein Vielfaches höher ist als in den Körperflüssigkeiten der Insekten.





































































































































































































