Wabendraht Edelstahl Ø 0,4 - 1000 g
Imkerdraht Edelstahl 1000 g
Edelstahl-Imkerdraht mit einem Durchmesser von 0,4 mm in einer 1000-g-Packung stellt die Grundausstattung für eine feste und zuverlässige Drahtverdrahtung von Rähmchen aller gängigen Rähmchenmaße dar. Der glänzende, weiche und zugleich ausreichend feste Draht bietet eine ideale Kombination aus Flexibilität und Stabilität. Er lässt sich leicht spannen, hält gut die Form und gewährleistet beim Schleudern des Honigs maximale Unterstützung der Mittelwand und der mit Honig belasteten Waben. Dank der hohen Widerstandsfähigkeit gegen Verdrehen lässt sich damit schnell und ohne unnötige Komplikationen arbeiten. Geliefert wird er auf einer praktischen Kunststoffspule zum bequemen Abwickeln.
Hauptvorteile für Imker
Ein großer Vorteil dieses Edelstahldrahtes ist seine lange Lebensdauer und Korrosionsbeständigkeit. Edelstahl der Klasse 304 rostet nicht und widersteht problemlos den im Honig enthaltenen Säuren. Gleichzeitig hält er auch der Einwirkung von Ameisensäure und Oxalsäure stand, die bei der Behandlung von Bienenvölkern gegen die Varroamilbe (Varroa destructor) verwendet werden.
Bei der Erneuerung von Altwaben können die Rähmchen bedenkenlos in heißem Wasser ausgekocht oder im Dampfwachsschmelzer verarbeitet werden, ohne dass die Drähte herausgeschnitten werden müssen. Nach der Reinigung genügt es, sie mit einer Spannzange einfach wieder nachzuspannen – üblicherweise reicht es aus, einen kurzen Abschnitt von etwa 2–3 cm zu wellen. Die Festigkeit des Materials minimiert zudem das Risiko eines Reißens beim Spannen und beim Schleudern schwerer Waben. Wenn sich bei der Arbeit eine Schlaufe bildet, bricht der Draht nicht und lässt sich leicht begradigen.
Wie man Rähmchen richtig verdrahtet
Die Drahtverdrahtung kann je nach Rähmchentyp (Langstroth, Optimal, 39 × 24 und andere) horizontal oder vertikal durchgeführt werden. Die Rähmchen werden zunächst fest genagelt oder geklammert. In die Seitenleisten bohren wir Löcher mit einem Durchmesser von ca. 3 mm, durch die anschließend der Draht gefädelt wird. Für höhere Widerstandsfähigkeit gegen Einschneiden ins Holz können Edelstahlösen verwendet werden, deren Verwendung jedoch nicht zwingend erforderlich ist.
Der Drahtanfang wird durch Umwickeln um einen kleinen Nagel (z.B. 10 × 1,4 mm) befestigt, der teilweise in die Leiste eingeschlagen wird. Nach dem Einfädeln durch alle Löcher wird das Rähmchen leicht nach innen gebogen, wodurch die erforderliche Spannung erzeugt wird. Das Drahtende wird wieder um den Nagel gewickelt (ca. dreimal) und der Nagel unter die Holzoberfläche eingeschlagen, damit er beim Reinigen der Rähmchen von Propolis und Wachs nicht stört. Nach dem Lösen der Leisten bleibt der Draht fest gespannt.
In das vorbereitete Rähmchen wird anschließend die Mittelwand mittels Einlöttrafo (empfohlene Leistung mindestens 100 W, bei 12 V Strom mindestens 8 A) oder mechanisch mittels erhitztem Einlöträdchen eingelötet.

Technische Parameter
| Drahtdurchmesser | 0,4 mm |
| Packungsgewicht | 1000 g |
| Drahtlänge | ca. 880–995 m (je nach Produktionscharge) |
| Material | Edelstahl Klasse 304 (nicht magnetisch) |
| Eigenschaften | Biegsam, fest, bricht nicht bei Schlaufenbildung, hochbeständig gegen Rost und Säuren |
| Ungefähre Ergiebigkeit | ca. 685 Rähmchen Maß 39 × 24 (4× vertikale Drahtverdrahtung, Verbrauch ca. 1,45 m pro Rähmchen) |
| Spule | Kunststoff |








































































































































































































