Umlarvlöffel aus Kunststoff
Imkerlicher Umlarv-Plastiklöffel. Der imkerliche Umlarv-Löffel ist geeignet zum Umlarven zukünftiger Königinnen in Weiselzellen.
Umlarvlöffel aus Kunststoff – schwarz
Sie möchten mit der eigenen Königinnenzucht beginnen und suchen ein einfaches, erschwingliches und bewährtes Hilfsmittel? Der Umlarvlöffel aus Kunststoff ist ein praktisches und unverzichtbares Grundwerkzeug für jeden Imker, der über die reine Honigproduktion hinausgehen und sich der gezielten Zucht, größeren Eigenständigkeit sowie der Verbesserung der Genetik und Vitalität seiner Bienenvölker widmen möchte.
Die Ausführung aus leichtem, aber widerstandsfähigem schwarzem Kunststoff hat einen entscheidenden praktischen Grund: Die dunkle Oberfläche bildet einen deutlichen Kontrast zur weißen Made und zum Gelée Royale. Dadurch wird das Arbeiten wesentlich präziser, Ihre Augen werden weniger beansprucht und das Aufnehmen der Larve gelingt sicherer – auch bei ungünstigen Lichtverhältnissen im Bienenstock. Der komfortable Griff mit einem Durchmesser von 8 mm sorgt zudem für einen festen Halt und eine sichere Handhabung.
Warum gerade diesen Umlarvlöffel wählen und welche Vorteile er bietet
Das Umlarven gehört zu den am häufigsten angewandten und effektivsten Methoden der Königinnenzucht. Die fein geformte und dünne Spitze des Löffels ist äußerst schonend zu den Maden, sodass diese sicher unterhoben werden können, ohne sie zu beschädigen. Ein großer Vorteil dieses Materials ist die Möglichkeit der individuellen Anpassung – die Spitze kann nach Ihren Vorlieben mit einer feinen Feile oder einem Messer vorsichtig zurechtgeschliffen und in den gewünschten Winkel gebogen werden. Mit etwas Übung und Einhaltung der richtigen Vorgehensweise lässt sich regelmäßig eine Annahmequote von über 90 % erreichen.
Empfohlene Vorgehensweise beim Umlarven und Praxistipps
Um bestmögliche Ergebnisse zu erzielen, empfehlen wir, die folgenden Schritte einzuhalten, die Ihnen die Arbeit deutlich erleichtern:
1. Vorbereitung der Weiselnäpfchen: Geben Sie in die Weiselnäpfchen aus Kunststoff eine kleine Menge Wasser oder verdünntes Gelée Royale. Dosieren Sie sparsam – zu viel Flüssigkeit könnte die Made ertränken.
2. Auswahl der geeigneten Brutwabe: Entnehmen Sie aus dem Bienenvolk eine Brutwabe mit frisch gelegten Eiern. Ein hervorragender Tipp ist die Verwendung einer Wabe, die bereits zuvor bebrütet wurde. Auf dem dunkleren Zellboden sind die weißen Maden wesentlich besser zu erkennen als auf hellem Naturbau.
3. Auffinden der richtigen Made: Suchen Sie im Übergangsbereich zwischen Eiern und den jüngsten (ca. zwei Stunden alten) Maden, da die Königin die Eier von der Mitte zum Rand der Wabe hin ablegt. Die jüngste und am besten geeignete Made liegt auf dem Zellboden, hat die Form eines kleinen Hörnchens (nicht eines Halbkreises) und wird von einem leichten Schimmer des Gelée Royale unterlegt.
4. Das eigentliche Aufnehmen: Heben Sie die Made vorsichtig vom Rücken her auf, idealerweise zusammen mit einem winzigen Tropfen des ursprünglichen Futtersaftes. Für Anfänger ist es ein ausgezeichneter Trick, die Zellen mit einem erwärmten Messer auf die halbe Höhe abzuschneiden. Sehr hilfreich sind auch Umlarvbrillen mit Vergrößerung und integrierter Beleuchtung – damit haben Sie die Made buchstäblich direkt vor Augen.
5. Einsetzen in das Näpfchen: Tauchen Sie die Löffelspitze mit der Made leicht in den vorbereiteten Tropfen im Näpfchen und lösen Sie die Made behutsam ab. Arbeiten Sie langsam und mit Fingerspitzengefühl.
Technische Daten
| Material | Widerstandsfähiger Kunststoff |
| Farbe | Schwarz (für hohen Kontrast zur Made) |
| Verwendungszweck | Königinnenzucht, schonender Larventransfer (Umlarven) |
| Spitzentyp | Fest, dünn (individuell mit Feile oder Messer anpassbar) |
| Gesamtlänge | 120 mm |
| Griffdurchmesser | 8 mm (für ergonomischen Halt) |
























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